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Barrierefreie Webseiten (engl. Web Accessibility) sind Internetseiten, die von allen Nutzern unabhängig von körperlichen oder technischen Möglichkeiten uneingeschränkt (barrierefrei) genutzt werden können.1
Webseiten sollen nicht für einen bestimmten Browser mit einer bestimmten Bildschirmauflösung optimiert sein, sondern jedem Benutzer zugänglich sein. Insbesondere Menschen mit Behinderung, die Webseiten nur mit Hilfsmitteln wie etwa Braillezeilen, Screenreadern oder reinen Textbrowsern lesen können sollen nicht ausgesperrt werden. Auch bereits Menschen der Zielgruppe der über 50 jährigen mit geringen Sehschwächen profitieren von barrierearmen Webseiten mit skalierbarer Schriftgröße. Aber nicht nur körperlich beeinträchtigte Besucher, sondern auch Besucher mit alternativen Endgeräten, man denke an Handys oder PDAs erhalten durch Barrierefreiheit eine bessere Zugänglichkeit. Und nicht zuletzt Suchmaschinen, die Webseiten mit Hilfe von Webcrawlern indizieren, können Informationen von barrierearmen Seiten besser aufnehmen.
Im Jahr 2002 ist die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) in Kraft getreten, die alle öffentlichen Einrichtungen zu einem barrierefreiem Internetauftritt verpflichtet. Auch den Unternehmen wird eine barrierefreie Gestaltung ihrer Internetauftritte empfohlen.
Die Einhaltung von Webstandards des W3C ist die Grundvoraussetzung für barrierefreies Webdesign. Grundlegend ist die Trennung von Inhalt und Layout mittels validem, sauber codiertem XHTML und CSS.
Mit den jeweiligen xhtml-Befehlen für Überschriften, Absätzen, Listen für Navigationen usw. erreicht man eine logische Seitenstrukturierung (semantischer Quellcode). Mit CSS werden die Formatierungen definiert.
Alle wesentlichen Informationen sind in Form von Text vorhanden und befinden sich nicht in Bildern oder Flash-Animationen. Alle Inhalte und Funktionen sind auch bei Deaktivierung von Zusatzplugins wie z.B. Javascript verfügbar. Webseiten sollen nicht für Browser und Bildschirmauflösungen optimiert werden, vielmehr sollen die wesentlichen Informationen und Funktionen mit allen möglichen Ausgabegeräten zugänglich sein (Skalierbarkeit).
Keine möglichen Kunden sollen auf Grund von technischen Barrieren verloren gehen.
Benutzerfreundlichkeit steht im Mittelpunkt. Besucher müssen sich gut zurecht finden können und ohne Umstände die Informationen oder Produkte finden, die sie suchen. Eine klare und eindeutige Navigation ist elementar wichtig. Keine möglichen Kunden sollen wegen unübersichtlicher Gestaltung verloren gehen.
Barrierefreiheit heißt nicht, dass Kompromisse beim Design gemacht werden müssen. Es stimmt nicht, dass barrierearme Webauftritte weniger ansprechend gestaltet werden können als herkömmliche.
tobmedia erstellt Ihnen barrierearme, tabellenlose Webseiten mit oder ohne Content Management System.
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